Yoga ist eine aus Indien kommende Methode, um Körper und Geist zu vereinen und zu beherrschen. Ein wunderbares Mittel, um einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden zu nehmen und gleichzeitig unseren Körper und Geist besser zu verstehen. Wir finden unsere innere Mitte, was sich auch im Alltag bemerkbar macht.

Einflüsse auf den Körper

Die einzelnen Übungen – auch Asanas genannt – ähneln den uns bekannten Gymnastikübungen. Im Gegensatz dazu werden sie jedoch bewusster und langsamer ausgeführt und immer mit Fokus auf den Atem. Dadurch nimmt die Lunge viel Sauerstoff auf, woraus Körper und Geist ausreichend Kraft schöpfen.

Die fließenden Bewegungsabläufe im Yoga stärken und dehnen die Muskeln. Darüber hinaus wird die Flexibilität der Gelenke gefördert. Viele Haltungen stärken vornehmlich die Bauch- und Rumpfmuskulatur, was sich auch im Alltag in einer besseren Körperhaltung zeigt. Auch auf den Hormonhaushalt nimmt Yoga Wirkung. So beruhigt die Kleinkindstellung oder Childspose genannte die Nebennieren, die das Stresshormon Cortisol produzieren.

Yoga regt den Stoffwechsel an, was eine entschlackende Wirkung nach sich zieht. Zudem gibt es ausgewählte Haltungen, durch die bei kontinuierlicher Anwendung die Entgiftung des Körpers in Gang gebracht wird. Dazu zählen alle Drehhaltungen, die meist im Sitzen oder im Stehen durchgeführt werden.

Yoga und Meditation

Die Kombination aus Meditation und Yoga ist ganz unterschiedlich und abhängig vom praktizierten Yoga-Stil. Doch selbst die körperorientierteren Stile wirken überaus meditativ. Der ständige Fokus auf den Atem während der Ausführung der einzelnen Asanas führt dazu, sich stark darauf zu konzentrieren und das Hirn von Gedanken wegzuführen, mit denen es sich ansonsten beschäftigt. Ein durchaus meditativer Effekt.

Optimales Yoga-Zubehör

Um sich voll und ganz auf die Asanas zu konzentrieren, braucht es idealerweise einen Wohlfühl-Ort und die richtigen Hilfsmittel.

Die Yoga-Kleidung (sowohl Oberteil als auch Hose) sollte gemütlich, bequem sein und die Beweglichkeit in keinster Weise einschränken. Am Ende einer jeden Yoga-Einheit folgt eine Entspannungsphase (Shavassana). Damit der Körper in dieser Phase nicht zu schnell auskühlt empfiehlt es sich, noch ein langärmeliges Oberteil oder eine Sweatjacke parat liegen zu haben. Auch dicke Socken sind von Vorteil für all die, die zu kalten Füßen neigen.

Die Yogamatte sollte einen guten Halt geben und darf während der Stunde nicht rutschen. Jeder Körper ist anders gebaut, daher ist es bei eingeschränkter Beweglichkeit und Flexibilität sinnvoll, Blöcke oder einen Gurt zu verwenden, um dem Körper in der Ausführung der einzelnen Asanas die bestmöglicher Unterstützung zuteil werden lassen.
Denn – und das ist ganz wichtig im Yoga – nicht gegen den Körper arbeiten, sondern immer mit ihm.

Für den Meditationsteil, der je nach Yoga-Stil unterschiedlich lange ausfallen kann, ist ein Meditationskissen hilfreich. Dadurch wird der Rücken gestreckt, die Körperhaltung ist gerade, der Atem kann ganz frei fließen und das ist herrlich entspannend.


 

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