Ein hektischer Alltag, zu wenig Bewegung, viel Arbeit und wenig Freizeit. All diese Faktoren verursachen Stress, der sich im schlechtesten Fall auch negativ auswirken kann. 

Doch lässt sich das vermeiden? Melanie von ganzwunderbar stellt dazu die Frage „Wie baust Du Stress ab?“ und ruft damit zur Blogparade auf. Und ich bin sehr gerne mit dabei, los geht’s. 

1. Gibt es für Dich Stress in deinem Leben?

Sagen wir so, als berufstätige Mutter mit zwei Kindern ist der Alltag per se recht fordernd, weil Bedürfnisse und Termine von vier Leuten unter einen Hut gebracht werden müssen. Und an Tagen an denen dann „mal wieder alles zusammen kommt“ ist es durchaus auch mal hektisch und auch stressig.

2. Man spricht von negativem und positivem Stress. Wie stehst Du zu diesem Thema?

Negativer Stress ist für mich, wenn ich von außen bestimmt nur so durch den Tag gehetzt werde und das Gefühl habe selber überhaupt keinen Einfluss mehr auf die Situation nehmen zu können. Positiver Stress hingegen ist, wenn ich beispielsweise an einem Projekt arbeite, das mich total beflügelt, weil inhaltlich so spannend ist. Dann bin ich – wie man so schön sagt völlig im Flow – und kann ohne Punkt und Komma an dem Thema arbeiten. Das klingt vielleicht stressig, fühlt sich für mich jedoch nicht so an, weil ich die Zügel in der Hand habe. 

3. Wie schaffst Du es Deinen Stress im Alltag zu verarbeiten?

An richtig hektischen Tagen, gelingen mir Dinge nicht mehr so gut wie sonst und ich fange an, mich über mich zu ärgern, wodurch noch mehr misslingt. Wenn ich merke, dass ich in so eine „Spirale“ gerate, gehe ich bewusst einen Schritt zurück, atme durch und versuche ganz bewusst alles langsamer zu machen. Frei nach dem Buch von Lother Seiwert, „Wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam“. Gerade an solchen Tagen tue ich mir am Abend dann etwas Gutes. Koche ein leckeres Essen oder schmöckere in einer Zeitschrift auf dem Sofa.

4. Hast Du ein Ritual, dass Du jeden Tag durchführst, um Stress abzubauen?

Ja, ich meditiere jeden Tag und wenn es nur fünf Minuten sind. Seitdem ich das regelmäßig praktiziere ist der Kopf ruhiger, die Gedanken geordneter und der Alltag beherrschbarer. Die Arten zu meditieren wechsele ich dabei gerne durch. Mal lasse ich mich durch eine geleitete Meditation führen, mal meditiere ich im Stillen oder auch im Gehen. So, wie es an dem Tag gerade stimmig für mich ist.

5. Wie stehst Du zu Yoga? Hast Du es schonmal ausprobiert?

Yoga ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, um die Gedanken anzuhalten und auf meiner Matte völlig im Moment zu sein. Ich praktiziere Yoga seit mittlerweile mehr als 10 Jahren und das sehr begeistert. Neben der Meditation ist es für mich der ideale Weg, um zur Ruhe zu kommen und mich für eine bestimmte Zeit mal nur auf mich, meinen Körper und das hier und jetzt zu konzentrieren.

6. Warst Du schonmal auf Grund von Stress richtig krank?

So richtig bisher glücklicherweise noch nicht. Vor einigen Jahren war ich allerdings beruflich ziemlich unter Dampf und habe daraufhin eine Gürtelrose bekommen. Die zeigt sich ja hauptsächlich dann, wenn der Körper übermäßig gestresst ist und zu wenige Ruhe hat. Das war mir damals eine Lehre. Seitdem springen die Alarmglocken immer rechtzeitig an und ich fahre zwei, drei Gänge zurück.

7. Was möchtest Du deinen Lesern für einen stressfreien Alltag mitgeben?

Mehr auf Bauch und Körper und weniger auf den Kopf hören. Der ist in stressigen Situationen häufig kein guter Ratgeber und verleitet dazu über die persönlichen Grenzen hinaus zu gehen. Daher in stressigen Phasen ganz bewusste Auszeiten planen. Die können auch völlig unterschiedlich aussehen. Für den einen ist das ein ausgedehntes Bad mit einem dicken Schmöcker in der Hand, für den anderen der Waldspazierganz am Wochenende oder der Nähekurs in der VHS. Was auch immer es ist, Hauptsache ist, dass es gut tut und entspannt.

Und wie geht Ihr mit Stress um? Habt Ihr Tipps, die Ihr weitergeben möchtet?


 

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4 thoughts on “Stress abbauen – aber wie?”

  1. Bin eben auf den Artikel gestoßen und finde ihn sehr gelungen. Einiges davon mache ich auch schon in meinem Alltag und kann nur sagen „es hilft“ 😄.
    Grüße
    Bettina

    1. Liebe Bettina,
      danke für die positive Rückmeldung und ich finde es wunderbar zu hören, dass bei Dir Anregungen schon ihre Wirkung zeigen.
      Lieber Gruß
      Steffi

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