Slow Travel

Wie Slow Food ist auch Slow Travel immer mehr auf dem Vormarsch. Doch es gibt sicherlich noch den ein und anderen, der sich fragt, was Slow Travel denn genau ist?

Genuss steht im Vordergrund

Ähnlich wie bei der Slow Food-Bewegung, steht beim Slow Travel auch der Genuss im Vordergrund. Allerdings weniger in kulinarischer Hinsicht, sondern mehr in zeitlicher. Die Idee ist es, achtsam zu sein, das zu genießen, was gerade um einen herum ist, den Ort an dem man sich befindet und die Zeit, die man sich nimmt, um diesen Ort in seiner Gänze zu erfahren und zu erleben.
Da unser modernes Leben von Hektik, Konsum und Stress bestimmt ist, kann an Slow Travel als eigen Gegenbewegung verstehen, in der im Fokus steht, langsam zu reisen und sich Zeit für das zu nehmen, was man erlebt.

Entschleunigung statt Beschleunigung

Statt alle Punkte auf der Sightseeing-Liste abzuhaken, geht es beim langsamen Reisen mehr darum, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Die Stimmung und das Treiben auf einem Markt einzufangen, den Kaffee im in dem kleinen Café am Eck zu genießen und sich von einem Einheimischen die Geschichte und Gepflogenheiten der Stadt erzählen zu lassen.

Hör‘ daher auf, den Reiseführer von vorne bis hinten durchzuackern und improvisere lieber mal ein bisschen. Lege den Stadtplan zur Seite und lass Dich ohne Ziel durch die Gassen treiben lassen in freudiger Erwartung dessen, was Du auf dem Weg alles finden und entdecken wirst.

Wie unterscheidet den Slow Travel von einem anderen Urlaub?

1. Du bleibst einfach mal länger an ein und demselben Ort, um ihn intensiv kennen zu lernen. Dadurch erhöht sich die Chance Bekanntschaften zu schließen und Erfahrungen zu machen, die Ihr auf den Mainstream-Routen wahrscheinlich nie gemacht hättet.

2. Du suchst Dir eine Unterkunft bei Einheimischen, um mit den Leuten vor Ort in Kontakt zu kommen (Couchsurfing, Bed & Breakfast, Airbnb statt großer Hotelkette). Dadurch wird der Urlaub gleich viel authentischer.

3. Du achtest darauf, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu wählen oder läufst wieder mal mehr zu Fuß. Das macht auch gleich den ökologischen Fußabdruck kleiner.
Du hetzt nicht von Kirche A zu Kirche B, machst ohne Punkt und Komma Selfies, sondern sitzt stattdessen einfach mal auf einer Bank und beobachtest die Menschen um Dich herum.

4. Du bleibst einfach solange an einem Ort, wie es Dir gefällt, das ist auch günstiger. Denn wenn Du Dir mehr Zeit nimmst, kannst Du zum Beispiel einfach weiterfahren, wenn die Ticketpreise am  niedrigsten sind.

5. Und last but not least ist es einfach nur entspannend, sich für alles mal mehr Zeit zu lassen als sonst. Dadurch wir der Erholungsfaktor gleich nochmal so groß.

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