Da unser Alltag meist hektisch und mit überschaubaren ruhigen Momenten gespickt ist, ist es umso wichtiger dem Körper nachts die notwenige Erholung zu geben. Familien mit Kindern schlafen – zumindest in den ersten Jahren –  meist nur in Etappen, Manager mit langen Arbeitstagen kommen dafür vielleicht erst nach Mitternacht ins Bett und Menschen, die im Schichtdienst arbeiten, müssen dafür in aller Frühe schon raus aus den Federn.

Daher ganz unabhängig davon, wie die persönlichen Lebensumstände gerade sind, die folgenden 8 Tipps sind alleine auf die Faktoren bezogen, die wir auf jeden Fall selber beeinflussen können ungeachtet aller anderen „Schlafumstände“. Und diese sollten wir für einen erholsamen Schlaf auch nutzen.

1. Schlafumgebung

Da das Schlafzimmer ein Ort der Ruhe und Entspannung ist, sollten wir uns an ihm wohlfühlen. Besonders gut geht das, wenn es – je nach Ordnungstyp – so aufgeräumt wie möglich ist, dann kann der Geist leichter zur Ruhe kommen. Auch dezente Farbtöne tragen dazu bei.

2. Bett

Essentiell für einen erholsamen Schlaf ist das Bett. Dazu gehört eine gemütliche Decke ebenso wie eine bequeme Matratze und das richtige Kopfkissen. Gerade bei den letztgenannten ist die Auswahl schier unendlich, doch je nach Gewicht, Körperform und Schlafvorlieben können hier unterschiedliche Modelle die Schlafwelt im positiven Sinne völlig auf den Kopf stellen. Daher lohnt sich eine Beratung, um verschiedene Varianten auszuprobieren.

3. Ein ruhiger Ausklang des Abends

Idealerweise solltest Du eine Stunde bevor Du ins Bett gehst, keine Sendungen oder Videos mehr anschauen, das wühlt den Geist auf und Bilder können Dich mit in den Schlaf begleiten. Fokussiere Dich stattdessen besser auf entspannende Tätigkeiten – ein Buche lesen, Meditieren, mit Deinem Partner noch ein schönes Gespräch führen oder den Tag Revue passieren lassen, indem Du Dir besonders schöne oder erfolgreiche Dinge in einem Notizbuch aufschreibst. Das mache ich zum Beispiel schon seit einigen Wochen und finde es ein wunderbares Ritual, um die Aufmerksamkeit vor dem Schlafen, nochmal auf die Dinge im Leben zu richten, die gerade sehr schön sind.

Auch mit Kindern ist es ein schöner Abschluss des Tages, wenn nach der Gute-Nacht-Geschichte noch über die tollen Erlebnisse des Tages gesprochen wird.

4. Offline-Zeit

Ganz wichtig, das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe, deswegen sollten elektronische Geräte wie zum Beispiel ein Fernseher, in diesen Schlafbereich gar nicht erst Einzug halten. Ebenso sollte das Handy „Schlafzimmerverbot“ bekommen, weil sonst die Versuchung möglicherweise doch noch „mal schnell“ und „nur ganz kurz“, facebook, Nachrichten, E-Mails oder Instagram zu checken. Ließ lieber ein gutes Buch oder den neuesten Klatsch und Tratsch Deiner Lieblingszeitung. Darüber schläft es sich ganz besonders gut ein.

5. Warme Füße

Meine Füße sind häufig kalt und das natürlich meistens dann, wenn ich ins Bett gehe. Wer diese „Problem“ kennt, der weiß auch, dass es sich mit kalten Füßen kaum einschlafen lässt. Daher unbedingt dicke Socken anziehen oder noch besser das Bett mit einer Wärmflasche schon vorwärmen. Ein Traum, sage ich Euch.

6. Einschlafhilfen

Hast Du Einschlaf-Probleme? Dann könnten das eventuell zwei kleine Hilfen ein. Versuche, Dich auf Deinen eigenen Atem zu konzentrieren. Atme – ähnlich wie beim Meditieren – bewusst ein und aus. Dadurch kommt der Geist langsam zur Ruhe und das Gedankenkarussell stoppt.

Hilfe Nummer zwei sind mit Lavendel gefüllte Augenkissen. Ich habe so eines von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und nutze es seitdem regelmäßig. Der leichte Druck des Kissens auf den Augen fühlt sich sehr ganz angenehm und entspannend an. Und der zarte Lavendelduft beruhigt und hilft dabei, leichter in den Schlaf zu finden.

7. Ruhig & dunkel

Einige Forscher haben nachgewiesen, dass es wichtig ist, das Schlafzimmer so dunkel wie möglich zu halten. Denn Licht hemmt die Produktion von Melatonin, also dem Hormon, durch das wir müde werden und schlafen wollen. Auch wenn Ihr nachts mal raus müsst, verzichtet lieber darauf, dass Licht anzumachen, da Ihr dann auch besser wieder einschlaft.
Ruhe ist ein weiterer wichtiger Schlaffaktor. Wenn Du geräuschempfindlich bist, denke mal drüber nach, mit Ohropax zu schlafen. Bei mir selber klappt das nicht so gut, weil ich das Gefühl der Ohropax im Ohr nicht mag, daher bleibt bei mir nachts das Fenster zu und der störende Geräusche damit draußen.

 8. Achte auf Deinen eigenen Biorhythmus

Du machst es Deinem Körper leichter, wenn Du nach Möglichkeit täglich zur selben Zeit ins Bett gehst und morgens auch zur selben Zeit wieder aufstehst. Das ist gut für Deinen persönlichen Biorhythmus und Du findest einen besseren Schlaf. Studien haben außerdem gezeigt, dass eine Schlafphase – bestehend aus leichtem Schlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf – circa 90 Minuten dauert. Wenn Du Dir einen Wecker stellst ist es daher besser, wenn dieser am Ende einer Schlafphase läutet und nicht genau mittendrin.

Um die optimale körperliche Regeneration im Schlaf zu haben, sind die ersten drei Stunden Schlaf (das entspricht den ersten beiden Schlafphasen) am wichtigsten. In dieser Zeit, sollte der Schlaf möglichst störungsfrei sein. Sollte Dein Kind grade in einer Phase sein, in der es nachts schlecht schläft und zu einer bestimmten Zeit aufwacht, dann versuche, idealerweise  schon drei Stunden vorher zu schlafen, um Dich am nächsten Morgen fitter zu fühlen.


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