Zeit für Dich

Die Erfahrungen aus der Meditationspraxis zeigen, dass Meditation am besten wirkt, wenn sie täglich geübt wird. Das klingt erstmal nach ‚Puh, wie soll ich das denn in meinen Tagesauflaub auch noch reinquetschen?  Doch in der Umsetzung ist es dann letztendlich gar nicht so schwer.

Vorher solltest Du Dir jedoch zwei grundsätzliche Fragen stellen:  

#1 Bin ich es mir Wert, mir selber jeden Tag 5 bis 10 Minuten Zeit zu schenken?

#2 Wie oft am Tag verplempere ich einfach so 5-10 Minuten, in denen ich durch‘s Internet surfe oder zum 100sten Mal meinen facebook- und Instagram-Account checke?

Wenn Du die erste Frage mit ‚ja‘ und die zweite Frage mit mehr als ‚3mal‘ beantworten kannst, dann sind zumindest die zeitlichen Voraussetzungen für regelmäßiges Meditieren schon Mal sehr gut.

Kleine Ziele reichen für den Anfang völlig aus. Beginne mit 5-10 Minuten pro Tag, schon damit fühlst Du Dich nach 4 Wochen entspannter und innerlich ruhiger – ich spreche aus eigener Erfahrung.

Sei nicht frustriert, wenn es auch mal Tage gibt, in denen die Ruhe im Kopf nicht so schnell einsetzt wie am Tag vorher. Das gehört dazu. Denn die Tagesform variiert – je nachdem, ob man positives oder negatives erlebt hat, ob man sich körperlich gut fühlt oder nicht.

Je regelmäßiger die Meditation erfolgt, desto eher wird sie zur Gewohnheit und irgendwann werden dann aus 10 Minuten vielleicht 15 oder 20. Lass‘ Dich einfach mal drauf ein und probiere es aus.

P.S.: Kinder sind übrigens keine Ausrede – ich spreche auf eigener Erfahrung. 10 Minuten sind noch drin,  wenn Du die Kids am Abend ins Bett gebracht hast. Wichtig ist nur, dass Du dann nicht direkt zum Couch gehst, sondern vorher den „Umweg“ über Deinen Meditationsplatz machst.


‚Begin at once to live, and count each separate day as a separate life‘ – Seneca


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