Neulich bin ich auf Instagram wieder mal über den Hashtag #100daysprojects gestolpert und habe mich diesmal etwas intensiver mit dem dahinter stehenden Gedanken beschäftigt, der da ist: Mache 100 Tage lang, jeden Tag ein und dieselbe kreative Sache. Initiiert wurde diese Idee 2011 von der neuseeländischen Grafikdesignerin Emma Rogan, die andere Designer einlud 100 Tage lang, jeden Tag etwas Kreatives zu tun.

Die Idee so ein persönliches „100 Tage Projekt“ in Angriff zu nehmen, ist daher überhaupt nicht neu. Doch neu für mich ist, dass ich jetzt offenbar soweit bin, sie auch einmal auszuprobieren. Also eine Sache zu finden für die ich mir jeden Tag bewusst Zeit nehmen möchte, weil sie sonst wahrscheinlich im hektischen Alltag einfach unter geht.

Mein ganz persönliches 100 Tage Projekt

Diese für mich richtige „Sache“ war auch schnell gefunden und zwar durch einen Radiobeitrag. In diesem wurde Philipp Weber – ein deutscher Kabarettist – zu seinem Programm „Weber No5“ interviewt. Inhaltlich ging es dabei um das Thema „Manipulation durch Werbung“ und was diese mit uns macht.

Einer seiner Antworten aus Gespräch mit dem Redakteur ist mir in Gedanken geblieben und begleitet mich seit dem. Sie lautete: „Wir befassen uns täglich vielmehr mit den Bedürfnissen, die nicht befriedigt sind anstatt uns auch mal mit den Bedürfnissen zu befassen, die befriedigt sind.“ Dem konnte ich innerlich sofort zustimmen und um mir selber regelmäßig wieder vor Augen zu führen, was ich im Leben schon so alles habe, möchte ich nun die nächsten 100 Tage dafür nutzen, mir all die Dinge aufzuschreiben, die gut in meinem Leben sind. Für mich beinhaltet das schöne Erlebnisse, persönliche Erfolge und Menschen, für die ich dankbar bin.

Warum ich mir das ganze aufschreibe und nicht nur denke? Weil unser Hirn Informationen einfach besser verarbeitet, wenn es sie über mehrere Kanäle (Augen und Hände) aufnimmt und dann im Unterbewusstsein abspeichert.

Hast Du auch Lust an diesem Experiment mit zu machen? Dann überlege Dir „Deine Sache“. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, ganz egal Du in diesen Tagen 100 neue Menschen kennen lernen möchtest, ob Du jeden Tag davon ein bestimmtes Foto schießen magst oder ob Du anfängst täglich unter der Dusche einen Deiner Lieblingssongs zu singen.

Wichtig ist nur, dass es jeden Tag passiert.

Ich für meinen Teil bin schon gespannt was diese 100 Tage mit mir machen und werde zwischendurch immer mal wieder darüber berichten und meine Erfahrungen mit Euch teilen.

Das passende Notizbuch liegt jedenfalls schon auf meinem Nachttisch bereit.


Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken