„Wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam.“ Dieses Zitat hat sich Miriam von maryandyoga zum Motto genommen, um ihr Leben achtsamer und langsamer zu gestalten. Das gelingt in manchen Situationen besser als in anderen. Doch mit Routinen und einem guten Bewusstsein für sich selber und die eigenen Bedürfnisse, kommt sie ihrem Slow Lifestyle jeden Tag ein Stück näher. Freut Euch auf ein tolles Interview und hilfreiche Ratschläge für mehr Achtsamkeit in Eurem Leben.

1. Was bedeutet für Dich Slow Lifestyle?

Das Leben ist heutzutage so schnelllebig. Wir hasten so oft von Termin zu Termin, haben eine lange ToDoListe und befinden uns im Alltag oft im Dauerstress. Und ja, auch ich ertappe mich immer wieder, da auch mitzuschwimmen.

Ich will versuchen langsamer und achtsamer zu leben. Einfach mal durchatmen und mit kleineren Schritten durch den Tag gehen.

Die Yogaübungen am Morgen, die Ruhe ohne Radio bei der Autofahrt, die Tasse Kaffee auf der Arbeit und auch das Kochen am Abend. All diese Dinge bewusst und mit voller Aufmerksamkeit zu praktizieren. Und auch einfach mal auf dem Sofa zu entspannen und dies ohne schlechtes Gewissen, denn morgen ist auch noch ein Tag.

Wie ein Zitat so schön sagt: „Wenn du eilig hast, gehe langsam“. Das bedeutet für mich Slow Lifestyle 

2. Warum hast Du Dich dafür entschieden, einen Slow Lifestyle in Dein Leben zu integrieren? Gab es e dafür einen bestimmten Auslöser?

Ich bin von Natur aus eher ein unruhiger und auch nicht besonders geduldiger Mensch. Und ich neige dazu, mir eher zu viel aufzuladen, anstatt zu wenig. Aber früher habe ich mir gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht bzw. war mir das gar nicht so bewusst.

Als ich vor ein paar Jahren mit Yoga begann und mich auch mehr mit der Philosophie beschäftigte, wurden mir sozusagen die Augen geöffnet. Ich habe erkannt, dass ich Tag für Tag durchs Leben hetze und mir das auf Dauer nicht gut tut. Und somit habe ich damit begonnen mehr Slow Lifestyle in meinen Alltag zu integrieren. Yoga und Meditation helfen mir hier sehr.

3. Wie schaffst Du es Dir im Alltag ruhige und achtsame Momente für Dich zu schaffen?

Ich finde, dass es im Alltag oft die kleinen Momente sind, die Ruhe und neue Kraft schenken. Mir hilft z.B. eine tägliche Dankbarkeitspraxis. Wenn ich mir täglich bewusst werde wofür ich dankbar bin, spüre ich eine wohlige Zufriedenheit und es macht mich glücklicher.

Auch bestimmte Routinen helfen mir, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.

Ich liebe die Sonnengrüße am Morgen, sie vertreiben meine Müdigkeit und lassen mich geschmeidig in den neuen Tag starten. Oder die Stille und Ruhe, die ich in der Meditation erlebe, eine wirksame Vorbereitung auf die bevorstehenden Ereignisse des Tages.

4. Wir haben gefühlt immer zu wenig Zeit, was würdest Du den Lesern raten, um mit ihrem ganz persönlichen Slow Lifestyle zu beginnen?

Um mit einen Slow- Lifestyle zu beginnen musst du nicht gleich dein ganzes Leben komplett auf den Kopf stellen. Frag dich doch einfach mal, bei welchen Dingen du so richtigen entspannen kannst. Was machst du besonders gerne, was tut dir gut?

Vielleicht ist es das Buch abends vor dem Einschlafen oder das entspannende Bad mit Rosenduft. Vielleicht ist es aber auch das leckerere Essen mit deinem Partner oder auch der Spaziergang mit dem Hund.Und dann versuche mal, all diese Dinge bewusst zu tun. Fokussiere dich auf den gegenwärtigen Moment, atme tief durch und genieße. Das ist schon mal ein guter Anfang.

5. Hast Du ein Lieblingszitat, dass Dich in Deinem Leben begleitet? Und wenn ja, warum?

„ Life love laugh“

Es sind zwar nur drei Worte, aber ich finde, dass sie so viel aussagen.

Live: Lebe dein Leben, trau dich, probiere Neues aus, vertraue und lass dich fallen

Love: Liebe deine Mitmenschen, trage die Liebe jeden Tag in die Welt und vor allen Dingen- Liebe dich selbst!

Laugh: Lache laut und lache viel 

Mit diesem wunderschönen Schlusswort endet das Interview mit Miriam und ich freue mich sehr, dass sie Zeit gefunden hat uns etwas zu ihrem ganz persönlichen Slow Lifestyle zu erzählen.