Mudra und Mantra – bekannte Begriffe für all die, die sich mit Buddhismus und Yoga beschäftigen. Alle Neulinge in diesem Bereich erfahren nun hier, was sich hinter diese beiden Ausdrücken verbirgt.

Mudra – das was Freude bringt

Im Sanskrit – der altindischen Literatur- und Gelehrtensprache – bedeutet das Wort „Mud“ übersetzt „Freude“. Das Wort „Ra“ heißt „das, was gibt“. In ihrer Anwendung sind Mudras Handstellungen und -bewegungen, die Energien lenken können.

Man findet sie sehr häufig bei Darstellungen von Buddhastatuen. In der Yogapraxis werden Mudras regelmäßig eingesetzt, um über die Nervenfasern, die sich an den Fingerspitzen der Hände befinden auf den eigenen Organismus positiv und heilend Einfluss zu nehmen.

Die wichtigsten Mudras sind:

  1. Namaste – bei der die Hände vor dem Herzen in Gebetshaltung gebracht werden
  2. Chin Mudra – Daumen und Zeigefinger berühren sich und fürhen bei Anwendung zu innerem Frieden
  3. Dhyana Mudra – Hände werde in den Schoß gelegt und die Daumen berühren sich, um die eigene Mitte zu finden
  4. Karana Mudra – Daumen, Mittel- und Ringfinger berühren sich, die anderen beiden Finger stehen nach oben, es regt Entgiftungsprozesse im Körper an.

Mantra – Schutz für den Geist

„Manas“ bedeutet „Geist“ und „Tram“ steht für „Schutz“. Ein Mantra ist damit ein Schutz für den Geist. Mantras aus dem Sanskrit sind sehr alt und lassen sich in einigen Schriften auf bis zu 4.000 Jahre zurück verfolgen.

Sie werden genutzt, körper und Geist Körper zu beeinflussen. In der Regel wird ein Mantra gesungen. Das Naad (der Klangstrom) ist dabei die Trägersubstanz, über die die Worte in das Bewusstsein des Yoga-Praktizierenden integriert werden können.

Mittels dieser Technik, kann der Geist ausgerichtet werden. Seine Wirkung entfaltet ein Mantra durch das wiederholte Hören bzw. Sprechen und Singen. Es gibt viele verschiedene Mantren und jedes einzelne hat eine eigene Qualität, einnen eigenen Rhythmen und Auswirkungen. Der mit dem Mantra verbundene Klang, die Resonanz, und der Rhythmus produzieren einen veränderten Bewusstseinszustand, welcher das Muster des Gedankenflusses einstellt.

Zu den bekanntesten Mantras zählen:

  1. Om – repräsentiert die universelle Dreieinigkeit  / das Universelle
  2. Lokah Samastah Sukhino Bhavantu  – Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein
  3. Ashtanga Yoga Mantra- Anrufung Gottes
  4. Anusara Invokation – Anerkennung der göttlichen Energie
  5. Long Time Sun – Ende einer jeden Kundalini Yoga Stunde

Ausprobieren und wirken lassen !

 


 

 

 

 

 

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