Kaffeetasse

Wie ist das eigentlich so mit den Gewohnheiten? Sind sie eher die Sicherheit, die wir brauchen, um uns aufgehoben zu fühlen? Oder mehr ein liebgewonnenes Übel, dass einen davon abhält, Neues zu entdecken und achtsam dabei zu sein?

Ein Beispiel gefällig: der tägliche Gang zum selben Café oder Bäcker hat sicherlich sein Gutes. Die Bedienung weiß schon genau, wie die Bestellung aussieht. Und in der Regel wird ein Schwätzchen mit dem Nachbarn von gegenüber gehalten, der meist auch zur selben Zeit da ist. Ein schönes Gefühlt nicht wahr? Alles ist bekannt und fühlt sich vertraut an.

Alte Gewohnheiten ‚ade‘

Doch die Kehrseite der Medaille ist, dass unsere Achtsamkeit damit eine ‚Dauer-Pause‘ einlegt. Denn wahrscheinlich fällt es einem in der täglichen Routine gar nicht auf, dass zwei Straßen weiter, ein neues Café aufgemacht hat. Sogar eines, in dem es das Lieblings-Gebäck gibt, das man als Kind schon so gerne gegessen hat. Oder in dem der Kaffee vielleicht viel besser schmeckt. In dem die Bedienung aus Italien kommt und von einem kleine Dorf am Meer erzählt, wo es sich lohnt, Urlaub  zu machen. In dem einem ein alter Bekannter über den Weg läuft, den man schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen hat.

Ein Ausbrechen aus Gewohnheiten und ein Ausprobieren von Neuem kann also viel Gutes mit haben. Denn oft wird der vermeindliche Verlust an Sicherheit durch den Gewinn an neuen Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnissen kompensiert und hilft uns dabei, achtsam durch’s Leben zu gehen. Gib‘ neuen Gelegenheiten einfach mal eine Chance!


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