Winterblues

Wie schon häufig geschrieben, ich bin eher der Sommertyp. Sonne, Wärme, Licht, laue Sommerabende, das sind genau die Dinge, die ich so an dieser Jahreszeit liebe.

Kälte, Nässe und Dunkelheit hingegen kann ich nur wenig abgewinnen, was sich auf die Dauer auch an meiner Gemütslage bemerkbar macht. Und irgendwann ist er dann da, der „Winterblues“.

Doch woher kommt er eigentlich, dieser Winterblues?
Die Ursache für dieses Stimmungstief – auch als Winterdepression bekannt – ist das fehlende Tageslicht. Und ab nächster Woche werden wir das wieder merklich spüren, denn die Zeit wurde umgestellt.

Und dann können sich folgende Winterblues Symptome zeigen:

  • Antriebslosigkeit
  • Traurigkeit
  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Fressattacken
  • Energielosigkeit

Doch warum ist das so?

  • Unsere innere Uhr kommt im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Takt
  • Die Tage enden schon am Nachmittag und es wird früher dunkel
  • Serotonin, ein durch Licht erzeugtes Glückshormon, wird weniger im Körper.
  • Stattdessen steigt das Melatonin (Schlafhormon) an.
  • Dadurch fühlen wir uns müde, selbst wenn wir genug geschlafen haben
  • Wir werden energielos und haben weniger Lust, etwas zu unternehmen

Das Gute ist, dass sich der Winterblues im Frühling wieder verabschiedet, denn dann werden die Tage länger und unsere Lebensgeister kehren zurück.

Und um die Zeit bis dahin gut zu überstehen, habe ich Euch ein paar Tipps zusammengeschrieben, wie man dem Winterblues vorbeugen kann:

1. Zuhause gemütlich machen und Ruhepausen können

Gegen die Wintermüdigkeit dauerhaft anzugehen ist schon anstrengend genug. Daher ist es wichtig, sich zwischendurch immer mal eine Auszeit zu gönnen und dem Körper eine wohlverdiente Ruhepause zu gönnen. Also rein in die Kuschelklamotten und rauf auf‘s Sofa. Wenn dann noch Kerzen scheinen, im Hintergrund entspannte Musik läuft und ein lecker duftender Tee auf dem Tisch steht, dann hebt das doch gleich die Stimmung. Alternativ schnappt Euch ein neues Buch zum schmöckern, legt Euch in die Badewanne oder schaut die neueste Staffel Eurer Lieblingsserie an. Alles was gut tut, darf sein.

2. Bunt, bunt, bunt sind alle meine Farben

Je bunter, desto besser. Das sollte die Devise für die Garderobe an grauen Herbst- und Wintertagen sein. Farbintensive Kleidung lässt uns an warme Sommertage zurück denken. Das hebt die Stimmung und vertreibt trübe Gedanken. Daher greift nicht nur zu den Schwarz- und Grautönen in Eurem Kleiderschrank. Seid stattdessen mutig und holt den pinken Schal oder das quietschgelbe Oberteil raus.

3. Soziale Kontakte pflegen

In den Wintermonaten igeln wir uns am liebsten ein. Allein die Vorstellung im Dunkeln und bei Kälte nochmal aus dem Haus gehen zu müssen ist abschreckend. Doch anstatt zu Hause zu bleiben, sollten wir ab und zu den inneren Schweinhund überwinden und uns mit Freunden treffen. Vielleicht auch schon direkt nach der Arbeit, ohne den Umweg über zu Hause.

4. Raus & Bewegen

Wie heißt der Spruch nochmal: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Deswegen rein in den warmen Wintermantel und raus vor die Tür und wenn es nur für eine halbe Stunde ist. Frische Luft tut unserem Körper gut und Bewegung auch.

 

5. Soviel Tageslicht wie möglich

Im Herbst und Winter fehlt uns Licht. Und dadurch kommt die Serotonin-Ausschüttung nicht richtig in Gang. Deswegen entweder jeden Sonnenstrahl ausnutzen, der sich zeigt. Oder sich mit Tageslichtlampen behelfen, die das echte Tageslicht ersetzen können und auch zu Therapiezwecken eingesetzt werden. Im Unterschied zu normalen Glühbirnen haben Tageslichtbirnen eine sehr hohe Lichtleistung, die meist bei 10.000 Lux liegt.

 

6. Vitamin D bei Winterblues

Der Lichtmangel im Winter kann Antriebslosigkeit und auch ein geschwächtes Immunsystem zur Folge haben. Aufgrund der wenigen Sonnenstunden entsteht im Körper auch weniger Vitamin D. Dieses Vitamin ist jedoch wichtig, um die Produktion von Serotonin anzuregen. Daher kann auch die Einnahme von Vitamin D dabei unterstützen, der Winterdepression Herr zu werden.

 

7. Yoga hebt die Stimmung

Der Winter ist die Jahreszeit, die sich von Altem verabschiedet und Platz für all das Neue macht, das im Frühling wieder sprießt und blüht. Im Yoga helfen Drehhaltungen, um sich von Altem zu verabschieden. Durch die wird die Verdauung angeregt, die inneren Organe entgiftet und Abfallprodukte ausgeschieden.

Also rauf auf die Matte und dieses Video gegen den Winterblues anschauen.

 

Mit diesen Tipps heißt es Winterblues adé!!

Und Ihr, habt Ihr auch persönliche Winterblues Tipps, um entspannt durch die dunkle Jahreszeit zu kommen?


 

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