Buddha

Auf der Suche nach dem passenden Yoga-Kurs findet man mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote. Doch wie unterscheidet sich eigentlich der eine Stil vom anderen? Ein kurzer Ein- und Überblick wird helfen im Yoga Dschnungel nicht die Orientierung zu verlieren.

Anasuara Yoga

John Fried entwickelte das Anasura Yoga Ende der 90er in den USA. Diese Yoga-Variante leitet sich aus dem Iyengar-Yoga ab und legt allerdings starkes Augenmerk auf den tantrisch-philosophischen Ansatz des Yoga.

Ashtanga Yoga

Diese sehr dynamische und schweißtreibende Yoga-Variante geht auf Sri K. Patthabhi Jois zurück. Ashtanga beinhaltet eine vorgegebene Abfolge der durchzuführenden Asanas. Der Schwierigkeit dieser steigert sich, je nachdem wie erfahren der Yoga-Schüler ist. Traditionell wird Ashtanga Yoga im Mysore Stil praktiziert. Darunter ist das betreute Selbststudium des Schülers zu verstehen, der seine Übungsreihe in seinem eigenen Tempo und auf dem persönlichen Niveau durchführt.

Bikram Yoga

Die Besonderheit des Bikram Yogas ist sicherlich der 35-40 Grad heiße Raum, in dem Yoga praktiziert wird. Zudem gibt es eine feste Folge von 26 Hatha-Übungen. Zurückzuführen ist dieser Yoga-Stil auf den Yogameister Bikram Choudhury.

Hatha Yoga

Bei dieser Yoga-Art steht das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist im vordergrund. Dieses wird durch eine Kombination aus körperlichen Übungen, den sogenannten  Asanas, durch Atemübungen  auch Pranayama und der Meditation angestrebt wird. Hatha-Yoga ist die Ausgangsform für viele weitere Yoga-Stile.

Iyengar Yoga

Iyengar Yoga  wurde von B.K.S. Iyengar gegründet. Es handelt sich um eine sehr körperbetonte Yoga-Praxis. Die Haltungen integrieren den ganzen Körper. Eine präzise Ausführung, das lange Halten der Asanas und die optimale Ausrichtung zeichnen diese Yoga-Form aus. Um auch körperlich eingeschränkten Menschen den Zugang zu ermöglichen ist der Einsatz von Hilfsmitteln erlaubt.

Jivamukti Yoga

Die Amerikaner Sharon Gannon und David Life entwickelten mit dem Jivamukti Yoga eine sehr dynamische Form des Hatha-Yogas. Jivamukti-Yoga beruht auf fünf Säulen: philosophische Unterweisungen aus den alten Schriften, Hingabe (Bhakti,Chanten), Gewaltlosigkeit (Ahimsa), Musik (Kirtan) und Meditation. Diese Säulen finden sich in jeder Stunde wieder, die auch immer von einem bestimmten Thema bestimmt wird.

Tri Yoga

Das Streben nach der Einheit von Körper, Geist und Seele verbirgt sich hinter dem Begriff TriYoga. Diese Yogaform kombiniert den Atem (Pranayam) mit Übungen (Asanas) und Handgesten (Mudras) zu einer fließenden Abfolge (Flow). Es handelt sich um einen sehr sanften Yogastil, dessen Hauptmerkmal wellenförmige Bewegungend er Wirbelsäule sind und die Entspannung, die jedesmal auf die Aktion folgt. Wiederbelebt und weiter entwickelt hat ihn die Amerikanerin Kali Ray.

Vinyasa Flow Yoga

Im Gegensatz zum Ashtanga Yoga gibt es beim Vinyasa Flow Yoga keine festen Übungssequenzen. Der Lehrer kann die Asanas stattdessen frei zusammenstellen.  Häufig wird im Hintergrund begleitende Musik abgespielt.

Yin Yoga

Im Yin-Yoga – gegründet von Paul Grilley – geht um die Entspannung, das Ying. Die Asanas werden langsamer ausgeführt und auch länger gehalten. Damit stellt dieser Yoga-Stil einen bewussten Gegensatz zu den anderen Yoga-Arten dar, bei denen das Yang mit seinen kraftvollen und dynamischen Asana-Abfolgen, im Vordergrund steht.

Die Auswahl an Möglichkeiten ist riesig und die Wahl fällt schwer. Daher es empfehlenswert, einfach mal zu testen.

Viele Yoga-Studios bieten auch Probestunden an. Dieses Angebot sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden, denn in der Praxis lässt sich am leichtesten herausfinden, ob die entsprechenden Yoga-Form zu einem passt oder auch nicht.


 

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