Während der Schwangerschaft habe ich mir gefühlt unendlich viele Male ausgemalt, wie es wohl sein wird, wenn mein Baby auf der Welt ist. Und dann war es endlich soweit und vieles war schöner als erwartet, vieles ganz anders und vieles auch viel schlimmer als erwartet. Der nervenzehrende Schlafmangel, die körperlichen Veränderungen, die überwältigende Hormonflut und die komplette Neu-Organisation des bisherigen Alltags, in dem wir nur zwei Erwachsene organisieren mussten.  
Damit das Umkrempeln des bisherigen Lebens so entspannt  wie möglich von statten geht, gibt es hier ein paar Anregungen für die ersten Wochen des ‚Mami-Seins‘.

1. Fordere Hilfe ein und vor allem nimm sie auch an!

Ganz egal, ob Familie, Nachbarn oder Freunde – jeder, der Dir seine Unterstützung anbietet, schenkt Dir Zeit. Wertvolle Zeit, die Du nutzen kannst, um Dich zu entspannen und Deinem Körper die Ruhe und Erholung zu geben, die er jetzt braucht. Teile anfallende Tätigkeiten im Haushalt neu mit Deinem Partner auf. Vielleicht fällt auch die Entscheidung, künftig nicht mehr selber zu putzen, sondern sich eine Putzfrau zu gönnen. Freue Dich darüber, wenn Dir Freunde anbieten, Dir einen Topf Bolognese-Soße vorbei zu bringen, zu dem Du nur noch kurz die Nudeln kochen musst. Bitte Deinen Nachbarn, ob Dir beim Einkaufen das ein oder andere mitzubringen.

2. Essen vorkochen oder liefern lassen!

Essen muss der Mensch und ganz besonders dann, wenn Energiereserven durch kurze Nächte aufgezehrt werden. Und was gibt es da schöneres als das Gefühl zu haben, zu Hause zum Essen eingeladen zu sein? Daher koche Essen für einige Tage vor und friere es ein. Oder gönn‘ Dir eine Lieferservice, der Dir das Essen direkt nach Hause bringt.

3. Kein Stress Durch Surren, Piepen, Klingeln 

Verwandschaft und Freundeskreis freuen sich in der Regel sehr, über die Geburt des Nachwuchses und wollen natürlich auch wissen, wie es Mami und Kind geht. Doch gerade in den ersten gemeinsamen Wochen braucht es Zeit und Muße, um sich kennen zu lernen. Und das geht nur, wenn die Ablenkung so gering und der Fokus auf das neue Familienmitglied so groß wie möglich sein kann. Daher Handy aus und um Verständnis bitten, dass die nächsten Updates kommen – aber eben erst später.

4. Schlafe, wenn Dein Baby schläft!

Ich kenne das Gefühl nur zu gut, die Schlafenszeit des Babys unbedingt nutzen zu wollen, um irgendetwas ‚dringendes‘ zu erledigen. Rückblickend betrachtet, war das eine absolute Fehlentscheidung, denn der fehlenden Ruhe wird irgendwann Tribut gezollt, der sich dann im schlechtesten Fall in mieser Laune, einer bleiernen Müdigkeit oder einem zerknautschten Gesicht äußert. Hier ein Songtipp zum runterkommen für Mamis, Papis und Babies: ’sleep baby sleep‘!!!!

5. Teile Deine Gedanken Im Wochenbett

In  den ersten Wochen mit Baby passiert unglaublich viel Neues und Unbekanntes mit und in einem. Und manchmal weiß man vielleicht gar nicht so richtig, ob das ‚normal‘ ist oder nicht. Daher kann es sehr wohltuend sein, sich über seine Gedanken, Unsicherheiten, Empfindungen und Anstrengungen auszutauschen. Deswegen nimm‘ Dir die Zeit und tausche Dich mit Freundinnen aus, die auch Kinder haben. Dann fühlst Du Dich mit Dir und Deinem ‚Neuland‘ auf dem Du gerade stehst gleich viel weniger alleine.

6. Lass den Perfektionismus – Perfektionismus sein

Dir ist danach bis mittags im Bademantel rumzulaufen. Wunderbar – dann mach das! Du sehnst Dich nach einer warmen Dusche während Dein Baby gerade mal zufrieden in seinem Laufstall liegt? Dann nimm sie anstatt Dich mit den Wollmäusen in den Ecken zu beschäftigen, die morgen auch noch da sein werden. Gönne Dir in diesen ersten Wochen mit Deinem Kind einfach nur die Dinge, die Dir gut tun und nimm‘ Dir Zeit dafür.

 


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